Zitat Zitat von Dietrich Groenemeyer
Dietrich Groenemeyer

Standpunkt Gesundheit


Bildgebende Verfahren & Telemedizin
Bildgebende Verfahren und Telemedizin


Das Verschreibungskarussell. Eine Aufforderung zum Ausstieg
Was die meisten Menschen zum Arzt führt, sind Schmerzen bzw. Veränderungen von Körperfunktionen. Den Menschen die Schmerzen zu nehmen ist eine ärztliche Verpflichtung. Ebenso sollte es aber als ärztliche Verpflichtung empfunden werden, bei jeder Therapie so wenige Risiken wie möglich einzugehen. Das heißt, all unser Bestreben sollte dahin gehen, Mittel und Methoden einzusetzen, die ganz gezielt auf den jeweiligen Schmerz gerichtet sind und nicht nur großflächig angreifen, um ihn sozusagen zufällig mit zu treffen. Das geht leider nicht immer, aber es ginge doch sehr viel öfter als landläufig angenommen wird.
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Raus aus dem Teufelskreis! Gesundheitswirtschaft überwindet die Kostendebatte
Die Gesundheit ist das Wertvollste, das wir besitzen. Niemand wird das bestreiten. Selbst die Politiker sind sich da parteiübergreifend einig. An pflichtschuldigen Beteuerungen, alles für den Erhalt unserer Gesundheit tun zu wollen, fehlt es nie, auf keiner Ebene. Das ist ein Gemeinplatz, selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich aber betrachten wir die Gesundheit als etwas, das uns sozusagen von Natur aus, also umsonst zustehen soll. Und genau hier beginnen dann auch die Debatten und Diskussionen, Kontroversen, die aus Irrtümern und Missverständnissen entspringen.
Hand aufs Herz oder Fürsorge statt Katheter. Eine Diagnosekritik
Nicht jedes Herz, das schmerzt, muss gleich mit dem Herzkatheter untersucht und behandelt werden. Oft wäre dem Patienten allein schon mit der verständnisvollen Nachfrage geholfen. Kommt die Beklemmung der Herzen in vielen Fällen doch von dem, was auf den Seelen lastet, von Angst, negativem Stress und anderem psychischem Druck, von Irritationen, die kein Gerät aufzeichnen kann.
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Auch Indianer haben Schmerzen! Ein medizinischer Vorschlag zur Ergänzung des Grundgesetzes
Um es vorweg zu sagen, ich bin dafür, dass der Anspruch des Menschen, von chronischen Schmerzen befreit zu werden, endlich gesetzlich verankert wird, und das nicht nur irgendwo am Rande, sondern im Grundgesetz. Die Sache ist zu ernst, um sie weiter dem Selbstlauf oder gesundheitspolitischem Händel um die Kosten zu überlassen. Immerhin geht es um ein Menschenrecht, um das wir ringen, soweit die Geschichte zurückreicht.
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Schulmedizin, Hokuspokus und Naturheilkunde. Ein notwendiger Vermittlungsversuch
Schulmedizin und Naturheilkunde: beides zusammen könnte die perfekte Heilkunst ergeben. Nur, mit dem Zusammengehen ist es so eine Sache. Beide Seiten tun sich damit schwer. Keiner mag viel auf die Konzepte und die Kompetenz des anderen geben. Argwöhnisch wird beobachtet, wer den Brückenschlag versucht; schnell gerät er in den eigenen Reihen unter den Verdacht der Abtrünnigkeit.
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Das Kreuz mit dem Kreuz. Eine kleine philosophische Rückenkunde
Was wären wir ohne die tragende Kraft unseres Rückens. Er hat uns aufgerichtet, mit dem aufrechten Gang sind wir Menschen geworden. Erst nachdem wir die Hände freibekommen hatten, waren wir in der Lage, zielgerichteter tätig zu werden, Hand und Kopf zu verbinden. Die Evolution entfernte uns vom Tierreich, bis wir schließlich mit Kultur und Zivilisation zu uns fanden. Der Rücken hatte es möglich gemacht. Und da mag es rückschauend wie eine Ironie der Menschheitsgeschichte anmuten, dass der Rücken unter eben dieser Zivilisation zu leiden hat wie kaum ein anderer Teil unseres Körpers.
Hausärzte sind gefordert. Zwischenruf zu einem fürsorglichen Patientenmanagement
Gesundheitspolitiker kommen und gehen; Hausärzte bleiben. Nicht selten begleiten sie ihre Patienten lebenslang, von der Geburt an oder bis in den Tod. Als Familienärzte sind sie eine feste Institution unserer Gesellschaft. Sogar in der Literatur haben sie über die Jahrhunderte ihren Platz gefunden, unter anderem bei Thomas Mann.
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Ärzte und Patienten sind Partner. Plädoyer für eine neue Verantwortungsgemeinschaft
Wir könnten zufrieden sein – Ärzte und Patienten. Der medizinische Fortschritt hat ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Krankheiten, die früher und sogar noch vor wenigen Jahren zu schwerem Leiden geführt hätten, wenn sie nicht gleich tödlich verlaufen wären, haben wir heute im Griff. Leber, Niere, selbst das Herz können wir transplantieren.
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Die Versorung von Patienten ist dann optimal, wenn alle Beteiligten und alle Bereiche des Gesundheitssystem in optimaler Form miteinander vernetzt sind und kommunizieren. Dabei ist der ganzheitliche Ansatz, der Körper, Geist und Seele in den Blick nimmt, entscheidend.
Zitat aus dem Buch "Kapital Gesundheit"
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